Was steckt hinter den Heilpraktikertagen in Prien

Mit den Priener Heilpraktikertagen möchten wir Heilpraktiker und Heilpraktiker für Psychotherapie aus der Region Interessierten in der Region vorstellen.

Es geht darum unsere Arbeit in der lokalen Öffentlichkeit vorzustellen, Räume für Begegnung zu öffnen, damit Widerstände angebaut werden können. Wir stellen unsere Therapien und alternativen Heilverfahren vor, kommen mit Ihnen ins Gespräch und möchten damit die Gelegenheit für Vertrauen und Glaubwürdigkeit schaffen.

Interview mit Frank Pfeifer und  Andrea Lassahn, Gründer der Heilpraktikertage in Prien.

Wie seid ihr auf die Idee der „Priener Heilpraktikertage“ gekommen?

F.P.: Ich habe in Norddeutschland, wo ich vorher meine Praxis hatte, eine von Heilpraktikern organisierte und eine von einem professionellen Marketingunternehmen organisierte Veranstaltung erlebt.

An den Besucherzahlen sah man, dass die Heilpraktiker-Veranstaltung deutlich mehr Zulauf hatte, wir sprechen hier von Tausenden Besuchern in einem kleinen Ort, wohingegen die professionelle Veranstaltung in einer größeren Stadt nur an die 500 Besucher verzeichnen konnte. Durch die Neuorganisation meiner Praxisarbeit ist so viel Raum entstanden, wo ich gemerkt habe, wow, jetzt hab ich mal die Zeit zu organisieren.

In dieser Phase der Neuorientierung habe ich Andrea kennengelernt und sie gefragt, ob sie nicht Lust hätte, mit mir diese Veranstaltung zu gestalten. Sie hat zugesagt – und so haben wir dann angefangen.

Sie haben das alles selbst auf die Beine gestellt?

A.L.: Ja. Der Berufsstand des Heilpraktikers ist für viele Menschen nicht so klar definiert. Wir wollten eine Plattform für direkten Kontakt schaffen. Eine Veranstaltung, die bei den Leuten Barrieren abbaut, das Bewusstsein öffnet und verschiedene Therapien nahebringt. Der persönliche Kontakt zum Therapeuten soll hergestellt werden.

F.P.: Wir wollten Gemeinsamkeit demonstrieren und zeigen, dass wir Heilpraktiker hier nicht in Konkurrenz zueinander treten. Es soll erkannt werden, dass das auch ein funktionierendes naturheilkundliches Netzwerk sein kann. Wir sind Kollegen, die sich kennen – das ist dadurch ja auch entstanden.

Für den Patienten ist das ein Signal: Dieser Heilpraktiker würde mich auch an einen Kollegen überweisen, wenn er selbst an seine Grenzen gerät.

A.L.: Genau das ist es! Dass Vertrauen aufgebaut wird, dass die Heilpraktiker untereinander wissen, was macht mein Kollege, wann kann ich einen Patienten weiterverweisen. Dass der Heilungsweg des Patienten im Mittelpunkt steht und seine aktuellen Bedürfnisse. Zu sagen: Wir arbeiten zusammen. Wo der eine nicht weiterkommt, kann der andere helfen. Dann haben wir zusammen vielleicht sogar einen schnelleren Erfolg.

F.P.: Die Information, die da rüberkommen soll, ist, dass es nicht nur Therapieangebote sind, sondern dass es auch eine Begleitung sein kann. Dass man so wie man seinen Hausarzt hat, auch seinen Hausheilpraktiker haben kann. Der begleitet den Menschen durch sein Leben.

Das vollständige Interview können Sie in der Zeitschrift Naturheilpraxis Ausgabe 7/2016 nachlesen.

Wir danken unseren Sponsoren

 
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